Harninkontinenz/Blasenschwäche

 

 

Die Harninkontinenz ist keine seltene Erkrankung. Durchschnittlich ist jede dritte Frau betroffen. Jedoch auch Männer können von der Erkrankung der Harninkontinenz betroffen sein.

Man unterscheidet zwei Hauptformen der Harninkontinenz:

Die häufigste Form (circa 50 %) ist die sogenannte Belastungsinkontinenz. Hierbei kommt es bei körperlicher Belastung, husten, niesen oder lachen, zu einem unwillkürlichen und oft unbemerkten Urinverlust.

Die zweite Variante des unwillkürlichen Urinverlustes ist die Dranginkontinenz. Sie wird auch oft als Reizblase bezeichnet. Im Gegensatz zur Belastungsinkontinenz ist hier nicht eine Schwäche des Schließmuskels, sondern eine überaktive Blasenmuskulatur die Ursache. Durch unwillkürliche Kontraktion des Harnblasenmuskels kommt es zum Harnverlust. Häufig verspüren die Patienten dabei einen starken Harndrang.

Die Mischinkontinenz ist eine Kombination aus Belastungs- und Dranginkontinenz. Bei dieser Form ist sowohl der Schließmuskel geschwächt, als auch der Harnblasenmuskel überaktiv.

Für die oben genannten Inkontinenzarten gibt es sowohl medikamentöse, als auch operative Therapieoptionen.

 

Sprechen Sie mich auf das Problem der Harninkontinenz an, damit ich Sie vertraulich beraten kann.